Dieses Hemd aus feiner ägyptischer Baumwolle ist reinweiß und strahlend. Seine glatte, doppelt gezwirnte Webung hat einen außergewöhnlich weichen und seidigen Griff. Erhalten Sie Zugang zu ...
Sie möchten ein Hemd, das Sie ein Leben lang behalten, das Sie zu jedem Anlass begleitet und Ihre Silhouette perfekt zur Geltung bringt? Dann führt Ihr Weg zu einem Maßhemd oder einem hochwertigen Hemd.
Ein hochwertiges Hemd erkennt man auf den ersten Blick. Weit entfernt von der Konfektionsware sind hochwertige Hemden für die Qualität ihrer Verarbeitung und die Feinheit ihrer Details bekannt.
Vom Etikett über den Stoff, die Knöpfe und die Verarbeitung bis hin zur Verpackung zählt bei einem hochwertigen Hemd jedes Detail. Damit Sie ein hochwertiges Hemd endlich von einem Konfektionshemd unterscheiden können, folgen Sie dem Leitfaden von LE CHEMISEUR®!
Es genügt nicht, ein hochwertiges Hemd im Schrank zu haben: Man muss auch wissen, wie man ein Hemd richtig pflegt! Halten Sie sich unbedingt an die Pflegehinweise und achten Sie genau auf die Symbole auf dem Etikett. Empfohlen wird in der Regel eine Wäsche bei 30 °C oder 40 °C, die ideale Lösung bleibt aber in jedem Fall die Reinigung. Übrigens: Ein hochwertiges Hemd darf nach dem Waschen nicht mehr als 1 % bis 2 % einlaufen.
Der Stoff ist für das Hemd, was die Traube für den Wein ist: Seine Qualität bestimmt alles Weitere.
Einen hochwertigen Stoff erkennt man an seiner Garnstärke. Die Garnstärke gibt Ihnen Aufschluss über die Qualität des für Ihr Hemd verwendeten Stoffes. Sie bestimmt die Feinheit des Garns über das Verhältnis von Gewicht zu Länge. Je höher dieser Wert, desto feiner, leichter, seidiger und widerstandsfähiger ist das Garn. Und je feiner das Garn, desto besser die Qualität des Stoffes. Vorsicht jedoch bei zu feinen Stoffen: Sie sind zwar sehr weich, aber empfindlich und pflegeintensiv.
Nehmen wir die Garnstärke unseres hellblauen Dobby CB48: 100/2. Die Zahl 100 steht für die Feinheit der Faser – je höher die Zahl, desto feiner das Garn und damit besser die Qualität. Die Zahl 2 steht für die Garnart. Davon gibt es zwei: das einfache Garn und den Zwirn. Das einfache Garn ist die schlichteste Variante. Der Zwirn dagegen besteht aus 2 oder 3 einfachen Garnen, die miteinander verdreht werden. Hier steht die Zahl 2 für einen zweifachen Zwirn. Diese Technik macht das Garn weicher, widerstandsfähiger und hochwertiger: Der Zwirn ist damit der Star unter den hochwertigen Hemden!
Ägyptische Baumwolle, die für die Länge und Feinheit ihrer Fasern berühmt ist, wird häufig für die Herstellung von Zwirnen verwendet – für eine unvergleichliche Widerstandsfähigkeit und Weichheit.
Neben der Qualität des Stoffes zählt ein weiterer Faktor: die Sorgfalt bei den Details Ihres Hemdes. Von den Knöpfen über den Kragen bis zu den Manschetten… nichts darf dem Zufall überlassen werden!
So muss das Garn an jedem Knopf makellos, gleichmäßig und dicht sein. Bei den meisten Luxushemden setzt man auf Perlmuttknöpfe – ein hochwertiger Kunststoffknopf ist allerdings besser als ein zu dünner Perlmuttknopf, der weder den Wäschen noch dem häufigen Auf- und Zuknöpfen standhält.
Achten Sie auch auf die Annaht der Knöpfe: Es gibt verschiedene Varianten, am gängigsten sind die Kreuznaht und die Parallelnaht. Ihr Vorteil: Sie lassen sich maschinell ausführen und sind dabei sehr zuverlässig.
Die « zampa di gallina », auch Krähenfuß genannt, wird dagegen in der handgefertigten Haute Couture verwendet und lässt sich nicht maschinell ausführen.
In jedem Fall gilt: Vergewissern Sie sich, dass der Knopf fest angenäht ist – bewegt er sich, hält er wahrscheinlich nicht lange!
Kragen und Manschetten müssen fest sein, und nur eine Einlage aus Bügelvlies erzielt dieses Ergebnis. Ursprünglich wurde Perkal verwendet, heute ist die verklebte Einlage die gängigste Technik. Kragen und Manschetten verlieren so ihre pappige Steifheit zugunsten eines leichteren Halts, mit einer Klebeschicht zwischen zwei Stofflagen!
Bei den meisten Modellen kommen zudem Kragenstäbchen zum Einsatz, damit sich die Spitzen beim Tragen einer Krawatte nicht hochbiegen. Entfernen Sie diese kleinen Stäbchen also nicht: Sie überstehen die Wäsche problemlos und bleiben auch nach mehreren Jahren stabil.
Es gibt kein schönes Hemd ohne schöne Nähte… und damit sind nicht nur die sichtbaren Nähte gemeint!
Wenn Sie ein hochwertiges Hemd erkennen wollen, achten Sie auf die Ziernähte: Sie dürfen keine Unterbrechung aufweisen und müssen völlig gerade verlaufen. Die Innennähte wiederum müssen symmetrisch und ebenso sauber sein wie die sichtbaren Nähte.
In jedem Fall müssen die Nähte einen gleichmäßigen, dichten Stich aufweisen: Man spricht von mindestens 7 Stichen pro Zentimeter für ein robustes und elegantes Hemd. Mit dieser Regel sind lose oder gekräuselte Nähte ausgeschlossen. Traditionell wären alle Nähte « englisch », also mit nur einem sichtbaren Faden. Diese Technik ist jedoch aufwendig und teuer, weshalb die meisten Marken auf « Doppelnadel/Doppelfaden » setzen – deshalb sehen Sie meist zwei Nähfäden.
Für ein gut gearbeitetes, hochwertiges Hemd sollten Sie ruhig etwas mehr investieren, denn Qualität hat ihren Preis. Achten Sie vor allem auf die Qualität des Stoffes – Zwirn und vorzugsweise ägyptische Baumwolle –, auf dicke, fest angenähte Knöpfe und auf dichte Nähte, die den Stoff nicht zusammenziehen. Und schließlich auf Kragen und Manschetten mit hochwertiger Einlage sowie herausnehmbaren Kragenstäbchen.
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