Jeder Mann kennt das Dilemma: T-Shirt unter dem Hemd oder nicht, sobald es gilt, den Regeln männlicher Eleganz zu folgen und Stil mit Praktikabilität zu verbinden. Auch wenn die Etikette streng genommen vorschreibt, darunter gar nichts zu tragen, ist es manchmal einfach notwendig. LE CHEMISEUR® klärt die Frage ein für alle Mal, damit Sie modische Fettnäpfchen vermeiden. Wir beantworten die Fragen, die Sie sich stellen, damit Sie das perfekte Herrenhemd wählen können.
Sobald Sie ein T-Shirt oder Unterhemd unter Ihrem Hemd tragen, geht es um Funktion, nicht um Stil! Zunächst einmal verhindert diese zusätzliche Schicht, dass bestimmte weiße, blaue und rosafarbene Hemden durchscheinen. Alle unsere Tipps dazu finden Sie in unserem Artikel Das richtige weiße Hemd wählen. Vor allem im Winter können Sie auch ein langärmeliges T-Shirt tragen.
Dank seiner Saugfähigkeit erlaubt Ihnen das T-Shirt oder Unterhemd, morgens noch schnell zur Arbeit zu sprinten, ohne dabei an Stil einzubüßen. Das Unterhemd verlängert außerdem die Lebensdauer Ihrer Hemden: Da diese nicht direkt mit der Haut in Berührung kommen, bleiben sie länger sauber, müssen seltener gewaschen werden und nutzen sich dadurch langsamer ab.

Der Vorteil eines T-Shirts darunter ist, dass Sie Ihr Hemd offen tragen können. Das funktioniert allerdings nur bei lässigeren Hemdstoffen wie Flanell, Cord oder Chambray. Wählen Sie in diesem Fall immer ein T-Shirt mit Rundhalsausschnitt in einem Farbton, der zum Rest des Outfits passt, für einen wirklich stimmigen Look. Look-Idee: unser Cordhemd in Khaki, offen über einem grauen T-Shirt, dazu eine marineblaue Strickjacke, Jeans und Sneaker.
Bei formellen, bis oben zugeknöpften Hemden ist ein Rundhals-T-Shirt Pflicht; sind die obersten zwei Knöpfe offen, eignet sich eher ein V-Ausschnitt mit flachen Nähten.
Der schlimmste Stilfehler ist, wenn das T-Shirt sichtbar ist oder sich die Nähte unter dem Hemd abzeichnen – die Amerikaner sind wahre Experten darin! Achten Sie bei der Größe darauf, dass das T-Shirt gut sitzt, nicht zu dick ist und schmale Ärmelausschnitte hat, sonst schränkt es Ihre Bewegungsfreiheit ein. Auf der anderen Seite kann das Lagen-Prinzip Sie auch muskulöser wirken lassen – falls Sie also ein bisschen schummeln möchten, wissen Sie jetzt, wie's geht!
Das ärmellose Unterhemd ist die zweite Option, die unter einem Hemd getragen werden kann. Es nimmt ebenfalls Schweiß auf, allerdings weniger als ein T-Shirt, da es leichter ist und keine Ärmel hat. Eng anliegend getragen, sorgt es dafür, dass das Hemd perfekt am Körper sitzt: weniger Falten, ein idealer Sitz und eine schlankere Silhouette.
Man könnte meinen, Weiß sei die perfekte Farbe unter einem blauen, weißen oder rosafarbenen Hemd. Weit gefehlt!
Die oberste Regel lautet: Das T-Shirt darf nicht durchscheinen, und Weiß hebt sich zwangsläufig stark von Ihrer Haut ab. Meiden Sie auch schwarze oder bedruckte T-Shirts. Die Farbe des T-Shirts sollte sich möglichst nah an Ihrem Hautton orientieren: Für helle Hauttypen eignen sich Hellgrau oder Beige (zugegeben etwas schwerer zu finden), während Braun, Dunkelgrau oder Schwarz besser zu dunkleren Hauttypen passen.
Ein weiterer Nachteil von weißen T-Shirts: Sie nutzen sich schneller ab, vor allem durch Schweißflecken. Bei einem dunklen Hemd hingegen können Sie die Farbe frei wählen! Für einen Look mit unserem weißen Hemd kombinieren Sie ein graues T-Shirt mit V-Ausschnitt, eine Raw-Denim-Jeans, braune Wildlederschuhe und ein blaues Sakko.

T-Shirts und Unterhemden aus dem Handel sind meist dafür gemacht, allein getragen zu werden. Für mehr Komfort können Sie auf Funktionsunterwäsche zurückgreifen, die speziell dafür entwickelt wurde, zu wärmen oder Feuchtigkeit abzuleiten, ohne zusätzliches Volumen zu schaffen. Und falls Sie das nicht überzeugt: Konzentrieren Sie sich lieber darauf, was Sie darüber tragen – nicht darunter!
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